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Radam-Inhalt | Schriften und Werke Saint-Germains
1. Schriften: (Genauere technische Angaben in der Bibliographie) Fast alles, was bekannt ist, sind nur Zuschreibungen. a) Abhandlung über Pfingsten? I. Tetzlaff spricht davon, ohne die Angabe näher zu spezifizieren.
b) La Magie Sainte révélée á Moyse; ein Manuskript aus der ersten Hälfte des 18. Jh., es handelt sich um ein Ritual zeremonieller Magie. Für die angebliche Autorschaft Saint Germains hat Maurice Heim nur ein Wort: "Passons. "
c) "Musigue raisonée, selon le bon sens, aux dames anglaises qui aiment le vrai goût en cet art"; laut Chacornac ein didaktisches Werk; nicht publiziert (Manuskript seinerzeit wahrscheinlich in der Bibliothek des Fürsten Ferdinand Lobkowitz auf Schloß Raudnitz in Böhmen); der Eintragung in "MGG" nach handelt es sich jedoch um eine Partitur;
d) "La très Sainte Trinosophie" oder auch nur: "La Trinosophie"; freimaurerische Schrift, dem Saint-Germain zugeschrieben; ist angeblich 1798 von den Soldaten Massenas bei der Erstürmung der Engelsburg in Rom im Kerker des zu der Zeit schon erwürgten Cagliostro gefunden worden, der sich als einen Schüler Saint-Germains bezeichnet haben soll. Keine der Angaben war von mir zu verifizieren, da die zwei ermittelten Ausgaben der Schrift (s. Bibliographie) nicht in meine Hände gelangt sind.
e) Frans Wittemans schreibt in seiner "Histoire des Rose-Croix", "de Saint Germain" (wie er ihn stets nennt) a laissé un ouvrage sur le symbolisme des nombres"; handelt es sich hier um "Le véritable oracle du destin, suivi de consultations particulières etablies d'apres la science des te nombres, par le C de Saint-Germain... "? (laut Eintragung im Druckkatalog der Bibliotheque Nationale, Bd. 160, 712; die davorstehende Verfasserangabe "Saint-Germain, Comte de" ist allerdings ausdrücklich als Pseudonym vermerkt;
f) Sonnet sur la Céeation; ziemlich unbestritten Saint-Germain. Zugeschrieben, in der Sammlung „Poèmes philosophiques sur l’homme“ herausgegeben von Mercier; (Wortlaut s. Kap. Ï G 2 Weltanschauung).
g) Briefe: vorliegend sind nur Einzelstücke, zum Teil in Biographien abgedruckt, (vor allem: G. B. Volz und Isabelle Cooper Oakley), auch faksimiliert; die einzige größere Sammlung, die ich erwähnt fand, soll im Besitz des Grafen Lamberg gewesen sein(?), ist aber, wie erwähnt, wahrscheinlich verloren.
2. Musikalische Werke: Es hätte meine Absichten und Fähigkeiten überschritten, diesen nachzuspüren; in der Bibliographie liefere ich eine Kopie des entsprechenden Teiles der "Giovannini" - Eintragung in "MGG"; besser findet man diese Werke wahrscheinlich kaum irgendwo zu¬sammengetragen;
3. Gemälde: Ich bin auf keine einzige Angabe eines Standortes gestoßen. Waren sie vielleicht von Napoleon III. zusammengetragen worden und sind beim Brand des Pariser Rathauses vernichtet worden? (cf. Kap. IV E 1) Oder in welcher "Krypta" sind sie verborgen? Kunsthistorisch bekannt ist nur, daß sie in der Art Latours und Vanloos gemalt waren.
dieser Text ist noch unvollständig in der Internetversion. Da er bisher praktisch unveröffentlicht ist, dürfte es besser sein ihn wenig ansprechend, als nicht zu publizieren. (fst) Ungestaltetes Scan-Exemplar Fußnoten aus techn. Gründen entfernt Die Seiten werden gelegentlich ergänzt. |  St. Germain |