Der Graf von Saint Germain

Graf St. Germain 2

 

Peter Schraud

Dieser Mann überliefert 1816, im Abfassungsjahr seiner „Mémoires“, über Saint Germain: „Es gibt fast nichts in der Natur, was er nicht zu verbessern und nützlich zu machen verstand. Er vertraute mir fast alle Kenntnisse von der Natur der Dinge an, aber nur die Anfangsgründe, und ließ mich dann durch Versuche die Mittel zur Erreichung des Zwecks selbst suchen und freute sich ungemein über meine Fortschritte. So machte er es in Bezug auf die Metalle und die Steine [Edelsteine]; aber die Farben teilte er mir wirklich mit, sowie einige andere sehr wichtige Kenntnisse. – Er kannte die Kräuter und Pflanzen aus dem Grund und hatte Arzneien erfunden, deren er sich ständig bediente und welche sein Leben und seine Gesundheit verlängerten. – Er war vielleicht einer der größten Weltweisen, welche je gelebt haben. Er liebte die Menschheit; Geld verlangte er nur, um es den Armen zu geben. Er liebte selbst die Tiere, und sein Herz beschäftigte sich nur mit dem Glück anderer. – Ich habe nie einen Mann von klarem Geiste gesehen, und dabei besaß er eine Gelehrsamkeit, besonders in der Geschichte, wie ich sie selten gefunden habe.“ Aus noch späterer Zeit, unter dem 17. April 1825, ist ein Brief Carls an Prinz Christian von Hessen-Darmstadt erhalten: „Was Saint Germain betrifft, so bin ich der Einzige, dem er sich anvertraut hat. Er war der größte Geist, den ich kannte. Er starb bei vollem Verstande in Eckernförde. Ich war damals in Kassel. Er ließ mir durch seinen Arzt, der ein eingeweihter Bruder war, sagen, er stürbe im Glauben an Jesus Christus; das würde mich freuen. Wir haben viel zusammen über Religion gesprochen, aber er war nichts weniger als ängstlich.“


Voltair

weiter
1-2-3-4-5-6-7-8-9-E1-E2
home

diese site ist ein fognin projekt www.fognin.org
(c) fognin infotainment Eckernförde

fognin.mtg  fognin.htm robots.htm

projektidee