St. Germain in
Schleswig-
Holstein

Peter Schraud

 

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Die Kunst, in verworrenen Zeiten den Frieden zu wahren, hat der Regent von Graf Saint Germain gelernt, „dem einzigen , der das Geheimnis des Friedens kennt“ 1

So weitet sich der Blick über die Generationen hinweg und die vier zunächst erfolglosen Jahre seines Aufenthalts erwiesen sich als Zeit der Aussaat. Vieles an Graf St. Germain findet unsere Aufmerksamkeit, sobald wir Abschied von den allzu eiligen Etiketten „Abenteurer“ und „Scharlatan“ nehmen. Wir müssen ihn nicht gleich zu den „aufgestiegenen Meistern“ rechnen, aber das Interesse an seiner Grabeskirche St. Nikolai in Eckernförde hält an, auch wenn die Grabstätte seit der Sturmflut von 1872 nicht mehr erhalten ist.

In der Person der Biographin Irene Tetzlaff und ihrer lesenwerten Bücher hat Schleswig-Holstein sich um ein ehrendes Andenken an den Wanderer bemüht, der so wenig äußere Spuren hinterließ. Aber noch später wird sich das friedliche Land zwischen den Meeren wohl auch zur Ehre anrechnen, dass es diesem Großen des Geistes eine Zuflucht geboten hatte.

1Voltaire über Saint Germain

Kirchenbucheintrag zum Tod des Grafen Saint Germain
Eintrag in das Kirchenbuch von St. Nicolai in Eckernförde

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